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Spiel 4 gegen 4 (4v4): Ein Überblick

In diesem Artikel wird das 4v4-Spiel in Zufallsarena-, Teamarena- und den neuen Bündniskampf-Karten erläutert. Ihr lernt die Unterschiede im 4v4-Spiel kennen und erfahrt, mit welchen Fertigkeiten und Strategien Ihr es wahrscheinlich zu tun bekommt.

4v4-Zufallsarena

Der erste Spieltyp ist “4v4-Zufallsarena”. Der Hauptunterschied bei Zufallsarena im Vergleich mit anderen Spieltypen liegt darin, dass man sich nicht so sehr auf andere Spieler verlassen kann, weil Teammitglieder zufällig zugewiesen werden. Normalerweise ist es gut, auf ein paar Defensivfertigkeiten zu bauen – Beispiele dafür wären Anti-Nahkampf-, Entfernungs- und Selbstheilungsfertigkeiten (natürlich kommen noch weitere in Frage). Krieger sind in Zufallsarena-Kämpfen eine häufig gewählte Klasse, weil sie über hohe Schadenstoleranz und Überlebensfähigkeiten verfügen. So gesehen ist es auch niemals falsch, auf Maßnahmen gegen Krieger zu bauen.

Wenn Ihr neu in der Zufallsarena seid, solltet Ihr vielleicht zunächst Krieger oder Waldläufer als erste Klasse wählen, weil beide häufig nicht als Erste aufs Korn genommen werden. Mönch und Mesmer dagegen sind anfangs am schwierigsten zu handhaben, weil alle dazu neigen, derartige Spieler zuerst anzugreifen. Es ist daher gut, sich zunächst in anderen Klassen mit dem Zufallsarena-Spiel vertraut zu machen, bevor man Mönch oder Mesmer als primäre Klasse wählt.

Elementarmagier und Nekromant gelten als “Mittel"-Klassen. Weil beide schwache Rüstung tragen, werden sie häufig aufs Korn genommen, aber in der Regel erst, nachdem Mönche und Mesmer bereits ausgeschaltet worden sind. Die Schlüsselfertigkeit für Zufallsarena ist “Siegel der Wiederbelebung”. Die meisten Charaktere sollten in eine Zufallsarena unbedingt “Siegel der Wiederbelebung” mitnehmen, wobei der Mönch die Ausnahme von dieser Regel darstellt, weil er den Tod der meisten Charaktere verhindern kann. Wenn man größtes Gewicht auf die schnelle Wiederbelebung gefallener Kameraden legt, kann das einen schon beinahe verlorenen Kampf zu eigenen Gunsten wenden. Gleichermaßen sind Unterbrechungsfertigkeiten in der Zufallsarena äußerst nützlich, denn damit kann man andere hindern, ihr “Siegel der Wiederbelebung” erfolgreich anzuwenden, und sich selbst wertvolle Sekunden erkaufen, um andere Spieler auszuschalten.

Behaltet die Mitglieder Eures Teams im Auge. Ihr wisst zwar nicht, wozu sie imstande sind, bevor das Spiel beginnt, dennoch ist es äußerst wichtig zu sehen, was sie im Spiel leisten. Wisst Ihr zum Beispiel, dass Ihr einen Eis-Elementarmagier habt, kann der Euch gegen Ziele helfen, die den Nahkampf vermeiden und Euch mit Distanzangriffen zusetzen. Oder falls Ihr einen Fallensteller im Team habt, kann der Feinde in Fallen locken. Ihr solltet stets wissen, was die Mitglieder Eures Teams gerade tun und welche Fertigkeiten sie anwenden. Teamwork spielt auch hier eine große Rolle, auch wenn Ihr in diesem Fall mit Fremden zusammenspielt. Falls niemand in Eurem Team Ziele ausruft, solltet Ihr diese Rolle übernehmen. Sucht Euch zunächst “weiche” Ziele wie Mönche und Mesmer aus. Beobachtet die Reaktionen des Feindes und bemüht Euch, als Erstes das “weiche” Ziel auszuschalten, das die größte Gefahr für Euch darstellt. Vor allem anderen solltet Ihr nicht vergessen, dass man nicht jeden Kampf gewinnen kann. Selbst die besten Spieler verlieren hin und wieder in Zufallsarena-Kämpfen. Wenn Euch das passiert, kehrt einfach zurück und bleibt am Ball. – Ihr werdet feststellen, dass Training in der Zufallsarena eine großartige Möglichkeit ist, die Grundlagen des PvP-Spiels in Guild Wars zu verinnerlichen.

4v4-Teamarena

Der Hauptunterschied zwischen 4v4-Zufalls- und 4v4-Teamarena liegt darin, dass Ihr bei “Teamarena” Eure Gruppe selbst bestimmt. Dieser einzige Unterschied verändert die Spieldynamik enorm, weil man auf besser eingestellte Teams mit ungewöhnlicheren Kombos und Builds trifft. Hier müsst Ihr außerdem nicht so viele Selbstverteidigungs- und Selbstheilungsfertigkeiten mitbringen, dennoch bleiben sie äußerst wichtig. Es kommt nicht selten vor, dass man in Teamarena-Kämpfen auf reichlich verrückte Builds trifft, und es kommt zu Begegnungen mit erfahrenen Teams, die ihre Strategie mittels Voice Chat abstimmen. Es ist daher ungeheuer wichtig, die eigenen Reihen zu ordnen, bevor man sich in die Teamarena wagt. Stellt unbedingt sicher, dass Eure Charaktere zusammenarbeiten und über Mittel und Wege verfügen, mit Verhexungen und Zuständen fertig zu werden.

Falls Ihr feststellen müsst, dass Ihr wiederholt auf die gleiche Weise umkommt (weil zum Beispiel Krieger Euch ständig ausschalten), solltet Ihr zusätzlich auf einige Anti-Krieger-Fertigkeiten bauen. Der Schlüssel zum Erfolg ist hier die gegenseitige Hilfe. Belegt den Krieger, der hinter Eurem Mönch her ist, mit “Verkrüppelung”, unterbrecht den Elementarmagier, bevor er Eure Krieger blendet, und so weiter. Kooperation ist in Teamarena-Kämpfen das Allerwichtigste.

Außerdem spielt aber auch die Aufstellung eine entscheidende Rolle. Eure Mönche sollten in Wirkdistanz zu Euren Kriegern verbleiben und Eure übrigen “weichen” Ziele sollten die Feinde mit Distanzangriffen erreichen können. Diese Frontaufstellung ist wichtig, um die Stärke des Teams aufrechtzuerhalten. Falls zum Beispiel ein Krieger durchbricht, um Euren Mönch anzugreifen, und sich dabei zu weit von seinem Heiler entfernt, könnt Ihr Euch problemlos zurückfallen lassen, um ihn auszuschalten.

Ein anderer Vorteil im Teamarena-Kampf ist, dass Ihr im Unterschied zur Zufallsarena die Anwesenheit eines Mönchs gewährleisten könnt. Genau wie bei Zufallsarena-Kämpfen solltet Ihr Euch nicht nervös machen lassen, wenn Ihr einmal ein Spiel verliert, denn es gibt jede Menge Teams mit sehr viel Erfahrung. Nehmt einfach Abstimmungen vor, experimentiert mit neuen Builds und stürzt Euch zurück in die Schlacht.

12v12-Bündniskampf-Karten (in Vierergruppen)

Die Bündniskampf-Karten unterscheiden sich erheblich von den Bedingungen in der Zufalls- oder der Teamarena. Einer der wichtigsten Unterschiede liegt darin, dass Ihr weder Verteidigungsfertigkeiten noch “Siegel der Wiederbelebung” benötigt, weil die Kämpfe länger als bei 4v4-Karten dauern und nach jeweils 15 Sekunden eine allgemeine Wiederbelebung stattfindet. Wesentlich bei der Zusammenstellung Eurer Builds ist allein Euer Ziel: Was habt Ihr vor, wenn der Kampf einmal angefangen hat? In aller Regel ist Euer Ziel entweder der Angriff auf Kontrollpunkte oder deren Verteidigung.

Kontrollpunkte angreifen ist meistens wichtiger, als sie zu verteidigen, obwohl einige Schauplätze mit Schlüsselpositionen aufwarten, deren Verteidigung sich tatsächlich lohnt. Besonders wichtig wird hier die Bewegung, deshalb ist es nahezu unerlässlich, über einen Laufverstärker zu verfügen. Die Karten weisen einige Ähnlichkeiten mit Teamarena- und Zufallsarena-Karten auf. Während Ihr Euer eigenes Team zusammenstellen und Euren eigenen Zielen nachgehen könnt, gibt es zwei weitere Teams, die zufällig zugewiesen werden. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Kommunikation mit den Mitgliedern Eures Teams. Teilt ihnen mit, was Ihr jeweils vorhabt, damit sie reagieren und sich auf andere Ziele einstellen können, falls das notwendig wird. Lasst Euch nicht entmutigen, wenn Ihr Euch in einem Team wiederfindet, das auf der Verliererstraße wandelt. Mit etwas Geduld und Hartnäckigkeit lässt sich das Blatt leicht wenden. Achtet ständig darauf, wo sich der Feind befindet und worauf er aus ist.

Kämpft nicht gegen Feinde, wenn die in großer Überzahl sind, und achtet auf Schwachstellen. WB-Zauber, Diener und Tierbegleiter erweisen sich auf Bündniskampf-Karten als äußerst mächtig. Experimentiert mit unterschiedlichen Taktiken und vergesst nicht, dass es bei Bündniskämpfen darauf ankommt, Punkte für Euer Team zu erobern, und nicht, Eure Gegner auszuschalten.  Zwar bleibt die Vernichtung des Feindes wichtig, aber gewinnen kann man damit nicht. Um den Sieg zu erringen, müsst Ihr Punkte erobern. Wenn Ihr in der Nähe eines zu erobernden Punktes kämpft (eine kleine Anzeige mit dem Namen des Punkts wird eingeblendet), solltet Ihr unbedingt darauf achten, dass Ihr in den Eroberungsradius eindringt. Vor allem aber solltet Ihr Euer Spiel genießen und nicht vergessen, dass man auch auf den Bündniskampf-Karten nicht jedes Mal gewinnen kann. Gebt niemals auf, denn Siege aus der Position des Schwächeren heraus schmecken am Ende am süßesten.