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PvP-ABC: Paragone und Derwische in Zufallsarenen

Es sollte den Spielern von Waldläufern und Kriegern ein vertrautes Gefühl vermitteln, mit den beiden neuen Klassen in Zufallsarenen zu kämpfen, denn dabei müssen im Kampf ähnliche Dinge in Betracht gezogen werden. Paragone zum Beispiel benötigen eine Blickrichtung und Derwische müssen sich in der Nähe ihrer Ziele befinden, um Treffer zu landen. Nichtsdestotrotz gibt es auch ein paar wichtige Unterschiede. Paragone können außerhalb der Reichweite von Feinden bleiben und von dort aus das Team mit Anfeuerungsrufen und Schreien unterstützen, während sich Derwische geschickt positionieren können, um die Bereichswirkung ihrer Sensenangriffe voll auszunutzen und nach Ansammlungen von Feinden Ausschau zu halten.

Überlegungen beim Paragon

Fertigkeiten

Standardmäßig beginnen Paragone mit:
Stachelspeer, Lodernder Speer, Hymne der Wut, Hymne der Flamme, Trost des Anführers, Siegel der Wiederbelebung

Empfohlene Fertigkeiten-Freischaltungen für den Paragon:
Unterbrechender Wurf, Heilmittel-Siegel Alle profitieren davon, eine gute Unterbrechung zu haben. Der Paragon bildet da keine Ausnahme. “Unterbrechender Wurf” funktioniert gut in Verbindung mit Fertigkeiten, die Zustände auslösen. Und sollte jemand so unfreundlich sein, euch zu blenden, hebt ihr die Blindheit mit “Heilmittel-Siegel” ganz einfach auf.

Ausrüstung

Sogar ohne überlegene Runen kann der Paragon andere Charaktere unglaublich effektiv unterstützen und Druck ausüben. Paragone können durch ihre stimmlichen Fähigkeiten auf mehrere Ziele einwirken, mit ihrem Speer dagegen immer nur auf eines. Es ist daher nicht so wichtig, die Schadenwirkung von Speeren durch eine überlegene Rune zu erhöhen, sondern es sollten vielmehr die Attribute der benutzten Schreie oder Anfeuerungsrufe verbessert werden. Man weiß jedoch, dass Paragone über ziemlich raffinierte Heilungs- und Schadensreduzierungsfertigkeiten verfügen, sodass sie von Feinden oftmals als Erste angegriffen werden. Zieht dies in Betracht, wenn ihr eure Ausrüstung zusammenstellt. Probiert es mit einer Rune der Führung, falls ihr bereits eine freigespielt habt. Wenn ihr aber verhältnismäßig oft getroffen werdet und mehr Lebenspunkte braucht, solltet ihr eure Rüstung mit einer überlegenen Rune nachrüsten.

Rüstet euch mit einem Vampir- und einem Elementarspeer aus. Wechselt zwischen diesen beiden, wenn ihr ein Ziel angreift und findet heraus, welche Unterschiede in der Schadenwirkung bestehen. Krieger zum Beispiel sind nicht so widerstandsfähig gegenüber Elementarschaden, während Waldläufer körperlichem Schaden weniger entgegenzusetzen haben (deshalb solltet ihr bei Waldläufern euren Vampirspeer benutzen). Fügt euren Speeren einen Griff der Tapferkeit oder Griff der Verteidigung hinzu, um eure Überlebensfähigkeit noch weiter zu steigern.

Was die Rüstung betrifft, sind die einzelnen Teile schon zu Beginn mit zusätzlicher Energie ausgestattet. Ihr verfügt als Paragon zwar nur über eine geringe Energieregeneration, allerdings benötigt der Standard-Build auch keinen zusätzlichen Energiebonus bei der Rüstung, weil er sich auf kostengünstige Fertigkeiten und Adrenalin verlässt. Ihr solltet stattdessen, falls möglich, eure Rüstung mit Überlebens-Befähigung und Vital- und Lebenskraftrunen versehen. Bei anderen Builds ist vielleicht eine höhere maximale Energie notwendig, aber dieser hier verlangt mehr Lebenspunkte. Mehr Energie hilft euch auch nicht weiter, wenn ihr wegen zu geringer Lebenspunkte sterbt.

Taktik

Nehmt euch einen Moment Zeit und studiert die Mitglieder eures Teams, bevor der Kampf beginnt. Wenn es in eurer Gruppe Krieger gibt, solltet ihr “Hymne der Wut” möglichst dauerhaft aufrechterhalten. Der gesteigerte Adrenalingewinn, den eure verbündeten Krieger erhalten, sorgt für ein besseres Schaden-pro-Sekunde-Verhältnis, das sie in dieser Art auf keine andere Weise erzielen könnten. Falls noch ein weiterer Paragon bei euch ist, solltet ihr eure Hymnen, wenn ihr sie benutzt, durch Anklicken der Hymne mit gedrückter STRG-Taste koordinieren, um euer Team über euer Vorhaben zu informieren. Ebenso solltet ihr darauf achten, ob die Hymne bei euch durch einen Verbündeten aktiviert wird, der sie benutzt. Falls euer verbündeter Paragon “Hymne der Wut” benutzt und ihr seht, dass ein Krieger eures Teams eine Angriffsfertigkeit anwendet, wisst ihr, dass die Hymne bei diesem Krieger nicht mehr aktiv ist. Ihr könnt dann selbst eine Hymne einsetzen, ohne dass ihr riskiert, die andere Hymne außer Kraft zu setzen. Wenn ihr Ehre Hymne benutzt, bevor die Wirkung der Hymne eures Partners abklingt, habt ihr sie definitiv vergeudet. Denkt immer daran, dass Hymnen bei verschiedenen Charakteren unterschiedlich lange anhalten können, je nachdem, wann diese ihre Angriffsfertigkeiten benutzen.

Wenn ihr versucht, mit “Trost des Anführers” eine Selbstheilung zu wirken, solltet ihr euch vor feindlichen Waldläufern hüten. Die sind nämlich stolz darauf, Selbstheilungen häufig zu unterbrechen, und wenn ihr seht, dass sich euch ein Waldläufer bis auf Bogenreichweite nähert, müsst ihr annehmen, dass er eine Unterbrechung anwenden und versuchen wird, sich hinter etwas zu verstecken.

In eurer eigenen Angriffskette solltet ihr “Hymne der “Wut” vor “Stachelspeer” benutzen. Dadurch wird euer Adrenalin für “Lodernder Speer” aufgeladen und im Handumdrehen brennt und blutet euer Ziel. Fasst mit “Hymne der Flamme” nach und nehmt euch anschließend das nächste Ziel vor. Verwendet “Stachelspeer”, solange “Hymne der Flamme” wirkt, und auf die Schnelle habt ihr Brennen/Bluten durch denselben Angriff verursacht. Wiederholt dieses Muster nach Belieben mit immer neuen Zielen und ihr werdet zum Schrecken eurer Gegner.

Vorschläge für die sekundäre Klasse

Paragon/Krieger
Passt auf Euch auf!, Schilde hoch!
Taktik: 3

Ihr könnt die Vorteile dieser Schreie auch ohne großartige Taktik voll nutzen. Wenn ihr mit eurem Speer angreift und Adrenalin erhaltet, solltet ihr wiederholt “Passt auf Euch auf!” wirken, um bei gleichzeitiger Stärkung der Rüstung eures Teams Energie zu bekommen. Wie viel Rüstung dadurch gewonnen wird, ändert sich zwar niemals durch das Taktik-Attribut, jedoch hält ein Schrei bei höherer Taktik länger an. Solange euer Adrenalin also zunimmt, könnt ihr diesen Schrei quasi kostenlos und immer wieder benutzen. Beachtet jedoch, dass “Passt auf Euch auf!” verfügbares Adrenalin verbraucht, das ihr vielleicht für andere Angriffsfertigkeiten benötigt. Wenn euer Team also keinen großen Schaden erleidet oder ihr keine Energie braucht, solltet ihr euer Adrenalin lieber für Angriffe nutzen und Zustände damit austeilen.

Durch “Schilde hoch!” bekommt ihr zwar keine zusätzliche Energie, aber ihr gewinnt ein bisschen Energie zurück. Das gilt insbesondere, wenn ihr von mehreren Verbündeten umgeben seid, weil dadurch die unmittelbaren Kosten von 10 Energiepunkten verringert werden. “Schilde hoch!” kann außerdem den Angriffen anderer Paragone effektiv entgegenwirken (er blockiert die Hälfte ihrer Speere und verringert den Stichschaden von Speeren, die treffen). Darüber hinaus verhindert diese Fertigkeit ein paar Waldläufer-Unterbrechungen und reduziert den Schaden durch Assassinen. Wenn ihr bemerkt, dass ein feindlicher Paragon “Schilde hoch!” schreit, solltet ihr zu eurer Elementarwaffe wechseln, sodass ihr keinen Stichschaden mehr verursacht.

Falls es in eurem Team einen Heiler wie zum Beispiel einen Mönch oder Ritualisten gibt, solltet ihr ihn im Auge behalten. Sollte er angegriffen werden, könnt ihr ihm mit den Krieger-Schreien aus der Klemme helfen.

Überlegungen beim Derwisch

Fertigkeiten

Standardmäßig beginnen Derwische mit:
Doppelter Mondschwung, Wesentliche Wohltat, Verwundender Schlag, Fromme Eile, Eifrige Erneuerung, Siegel der Wiederbelebung

Empfohlene Fertigkeiten-Freischaltungen
Verkrüppelnder Schwung, Unwiderstehlicher Schwung Diese beiden Angriffe helfen euch, fliehende Ziele oder Gegner mit vielen Verteidigungsfertigkeiten zu erwischen. Wenn ihr sie eurem Fertigkeitsbalken hinzufügt, könnt ihr eine Menge Angriffsfertigkeiten nutzen. Das bedeutet aber auch, dass ihr in verschiedenen Situationen unterschiedlich reagieren könnt. Ihr solltet euch jedoch nicht dazu verleiten lassen, all diese Angriffe ständig zu benutzen.

Ausrüstung

Da die Rüstung von Derwischen schon von Anfang an mit Bonus-Lebenspunkten ausgestattet ist, wirken sich die negativen Effekte von überlegenen Runen bei ihnen nicht so stark aus wie bei anderen Klassen. Falls ihr eine “Rune der überlegenen Sensenbeherrschung” freigespielt habt, solltet ihr unbedingt eure Rüstung damit versehen. Bringt dann noch ein paar Vital-Runen und eine “Rune der überlegenen Lebenskraft” an, und ihr verfügt über mehr Lebenspunkte als die meisten anderen Spieler, auf die ihr trefft. Zusammen mit eurer hohen Waffenbeherrschung könnt ihr so konstant mehr Schaden verursachen, habt höhere Boni aus Angriffsfertigkeiten, und eure Chance auf kritische Treffer (durch die mehr Schaden verursacht wird) ist höher. Einstimmung-Runen sind für eure Rüstung allerdings nicht interessant. Durch die vier Pfeile der natürlichen Energieregeneration und die Bonusenergie, die ihr durch das Mystik-Attribut bekommt, wird euch kaum jemals die Energie ausgehen.

Wenn ihr die Standardfertigkeiten einschließlich “Verwundender Schlag” benutzt, solltet ihr eine eurer Waffen mit dem Stachelsensengriff und dem Sensengriff der Tapferkeit ausrüsten. Nehmt dann noch einen Vampir- und einen Elementarspeer und probiert sie gegen verschiedene Ziele aus. Bei einer Gruppe von Feinden kann der Bonusschaden der Vampirsense sich aufaddieren, während ihr euch selbst heilt.

Taktik

Genau wie Krieger sind auch Derwische immer darauf aus, möglichst dicht an ein Ziel heranzukommen. So bekommen sie es gleichfalls mit Problemen wie Schlingen, Körperblockaden, Gegner-Kiting und dem Terrain zu tun. Wenn ihr in Zufallsarena in eine Schlinge geratet, seht dies als Gelegenheit, euch selbst zu heilen und etwas Energie zurückzugewinnen, während ihr umherhumpelt. Falls ihr gerade jemanden verfolgt, wenn ihr in eine Schlinge geratet, bleibt stehen und sucht nach einem näher gelegenen Ziel. Oftmals kann das am nächsten gelegene Ziel am effizientesten angegriffen werden. Ihr benötigt weniger Zeit, um das Ziel zu erreichen, sodass ihr eure Angriffsfertigkeiten eher einsetzen und weiterhin Druck auf das andere Team ausüben könnt.

Wenn ihr stehen bleiben und Verzauberungen wirken müsst, solltet ihr ebenfalls darüber nachdenken, das Ziel zu wechseln. Falls euer aktuelles Ziel sich zu weit entfernt hat, wechselt zu einem näheren. Zieht das auch in Betracht, wenn ihr “Verwundender Schlag” benutzt. Durch das Wechseln von Zielen könnt ihr nach Belieben “Blutung” verursachen. “Blutung” verursacht eine Abnahme der Lebenspunkte und beeinträchtigt jeden Gegner in gleicher Weise. Zieht einen Vergleich mit euren normalen Sensenangriffen, die immer weniger tödlich wirken, je besser die Rüstung des Feindes ist.

Um euren Schaden zu maximieren, solltet ihr nach Gruppen von Feinden Ausschau halten. Besonders Nahkampfcharaktere neigen dazu, sich in kleinen Grüppchen zusammenzuschließen und Jagd auf dasselbe Ziel zu machen. Wartet, bis das Ziel, das sie verfolgen, sich nicht mehr bewegt. Daraufhin habt ihr es mit einer praktischen Formation zu tun, der ihr euch nähern und die ihr mit einem Schlag niederstrecken könnt. Gleich mehrere Ziele auf einmal zu treffen erhöht eure Effizienz bei der Schadenswirkung.

Wenn ihr euch auf ein einzelnes Ziel konzentriert, kombiniert eure Fertigkeiten und wechselt zwischen euren Verzauberungen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Eine wirkungsvolle Kombination funktioniert folgendermaßen: Wesentliche Wohltat > Doppelter Mondschwung > Verwundender Schlag > Eifrige Erneuerung > Verwundender Schlag > Doppelter Mondschwung. Kaum habt ihr diese Kombination ausgeführt, blutet euer Ziel auch schon und ist schwer verwundet. Mit einem Quäntchen Glück habt ihr außerdem auch die Gegner in der Nähe eures Ziel getroffen.

Vorschläge für die sekundäre Klasse

Derwisch/Waldläufer
Gift auftragen, Trollsalbe
Überleben in der Wildnis: 6
Giftigen Sensengriff freispielen

Ihr habt vielleicht nicht genug Energie, um “Gift auftragen” ständig zu wirken, aber bei richtiger Anwendung des Zaubers übt ihr gleich zu Beginn eines Kampfes hohen Druck aus. Wenn ihr euch dem anderen Team nähert, bleibt kurz stehen und aktiviert “Gift auftragen”. Sorgt dafür, dass euer Team in der Nähe ist, und bewegt euch auf eine Gruppe von Feinden zu, vielleicht mit Hilfe eines Temposchubs wie “Fromme Eile”. Benutzt “Verwundender Schlag”, um sofort bis zu drei Feinde auf einmal zu vergiften und bluten zu lassen. In Zufallsarenen löscht eine mächtige Eröffnung wie diese manche Teams unter Umständen auf Anhieb vollständig aus, da sie nicht über die Heilfähigkeiten verfügen, um sich davon zu erholen.

Falls das andere Team den ursprünglichen Angriff überlebt, solltet ihr warten, bis “Verwundender Schlag” wieder aufgeladen ist. Anschließend greift ihr ein Ziel an, das noch nicht mit Zuständen belegt ist. Ihr solltet so viele verschiedene Ziele wie möglich angreifen, um die Lebenspunkte des gesamten gegnerischen Teams zu verringern.