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PvP-ABC: Bündniskämpfe

Übergreifendes Training

In 12-gg.-12-Kämpfen stellt ihr euch den unterschiedlichsten Gegnern; deshalb sind sie die perfekte Gelegenheit, um eure PvP-Fähigkeiten zu verbessern. Wenn ihr etwa einem schlecht organisierten Feind gegenübersteht, beobachtet seine Bewegungen und Fehler. Bündniskämpfe demonstrieren immer wieder die Effizienz von geteilten Teams. Ihr werdet bald feststellen, dass ein Team, das sich auf dem Weg von einem Schrein zum nächsten zu einem Klumpen zusammenrottet, mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Wenn das Kontrollieren von mehreren Ressourcen das Ergebnis eines Kampfes bestimmt, führt das Aufteilen eures Teams für gewöhnlich zu besseren Resultaten. Deshalb ist die Aufteilungstaktik im GvG so erfolgreich; die wichtigen Ressourcen (feindliche NSCs, freundliche NSCs und die Flaggenstange) sind über die gesamte Karte verteilt und mit mehr als einem Trupp könnt ihr mehrere von diesen Ressourcen gleichzeitig kontrollieren bzw. beschützen.

Bündniskämpfe vereinen aber drei getrennte Gruppen in einem Team, deshalb ähneln die Kämpfe oft denen in den Zufallsarenen oder in Fort Eschenwald – anders ausgedrückt: chaotisch. Aber mitten in diesem Chaos findet man oft extrem gut organisierte Teams. Und denen solltet ihr zusehen. Ein Team aus vier koordinierten Spielern kann in einer Zwölfergruppe einen riesigen Unterschied machen und für die gegnerische Seite immens gefährlich werden. Diese Viererteams verwenden in der Regel Voicechat, spielen regelmäßig in Bündniskämpfen und kommen oft aus derselben Gilde. Haltet nach Spielern mit demselben Gildenkürzel Ausschau und seht euch an, wie eingespielt sie aufeinander sind. Diese Einheit beim Spielen erfordert Übung und Kommunikation – in jeder Arena unerlässliche PvP-Fertigkeiten.

Wie ihr an Bündniskämpfen teilnehmt

imageBündniskämpfe finden zwischen den Fraktionen der Kurzick und der Luxon statt. Um daran teilzunehmen müsst ihr einer Gilde beitreten – entweder als Mitglied oder als Gast – und mit einer der Fraktionen verbündet sein. Wenn ihr diese Voraussetzungen erfüllt, reist zur Gildenhalle und redet mit dem Vertreter eures Bündnisses. Dieser NSC führt den Begriff [Bündniskämpfe] nach seinem Namen und wird euch an den Kampfort schicken. Ihr könnt natürlich auch eure eigene Gilde gründen, eine Gildenhalle kaufen und euch mit der Fraktion eurer Wahl verbünden.

Eine Gruppe finden

Im Stil von Fort Eschenwald bieten Bündniskämpfe eine freundliche Wettbewerbsatmosphäre und regelmäßige Kampfgelegenheiten. Im Gegensatz zu Fort Eschenwald mit seinem willkürlichen Gruppenbildungssystem, bei dem Einzelpersonen sich dem Kampf anschließen, erfordern Bündniskämpfe aber Vierergruppen. Nachdem sich beiden Seiten genug Gruppen angeschlossen haben (drei Vierergruppen, also insgesamt 12 Personen pro Team), beginnt der Kampf.

Selbst ohne Voicechat werdet ihr keine großen Probleme haben, eine Gruppe zu finden. Benutzt die Gruppensuchfunktion, gebt eine Mitteilung im globalen Chat ein oder gründet einfach eine eigene Gruppe. Viele Gruppen stellen keine besonderen Anforderungen an Spieler – sie suchen einfach nur nach vier Leuten. Mit einer kompletten Gruppe aus 12 Spielern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass euer Team alle erforderlichen Fertigkeiten, wie Heilung, Angriff und Verteidigung und andere wichtige Aspekte wie Geschwindigkeitsschübe kombiniert. Nehmt euch aber die Zeit, mit Strg+Klick auf euren Fertigkeitsbalken euren Gruppenkameraden mitzuteilen, welche Fertigkeiten ihr ausgerüstet habt, während ihr auf den Start der Mission wartet. Ihr erhöht die Gewinnchancen eurer Gruppe, wenn ihr jedem Spieler im Voraus zeigt, was ihr im Kampf vorhabt.

Das Lernen von Karten und Positionen

Bevor der Kampf startet, werdet ihr eine Eröffnungsfilmsequenz sehen. Falls ihr die Karte noch nicht kennt, solltet ihr euch die Filmsequenz ansehen, da sie einen kurzen Überblick darüber verschafft, was euch erwartet. Darin werden Anordnung, Geländebeschaffenheit und das Kampfziel für jede Seite erläutert.
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Vor dem Start eines Bündniskampfes nehmen sich die Spieler in der Regel kurz Zeit, um ihre Positionen einzunehmen. Häufig nehmen die drei Teams einer Gruppe jeweils eine der drei Seiten der Karte ein. Da sie mehr als eine Minute haben, um zu entscheiden, wohin sie gehen, schaffen es die meisten Teams, sich mit einem Mindestmaß an Kommunikation zu einigen. Haltet euch an eure Teamkameraden oder geht einfach zu einer offenen Seite hin und bringt den Rest eures Teams dazu, dasselbe zu tun. Manchmal geben Spieler “4-4-4” im Teamchat ein, was bedeutet, dass sie vier Spieler pro Seite vorschlagen.

Seht euch den Teamchat im Chatfenster an. Mitteilungen von Mitgliedern eurer eigenen Vierergruppe werden als normaler Teamchat angezeigt. Die Kommentare der anderen acht Spieler erscheinen aber in einem etwas dunkleren Blau und neben dem Namen des Spielercharakters wird angezeigt, dass es sich um einen Verbündeten handelt. Umgekehrt sehen die Mitglieder der anderen beiden Gruppen eure Teamchat-Mitteilungen als die eines Verbündeten im Teamchat-Fenster. Dieses System hilft dabei, ein Zwölferteam zu koordinieren. Wenn jemand “Geh zum WB Schrein” eingibt und ihr seht, dass der Schreiber ein Verbündeter ist, dann ist die Nachricht wahrscheinlich nicht für euch bestimmt.

Allgemeine Tipps zum PvP

Wenn ihr sterbt, werdet ihr nach 17 Sekunden in einem Schrein wiederbelebt. Wenn eure Seite einen Wiederbelebungsschrein kontrolliert, kehrt ihr dort ins Leben zurück, nicht an eurem Stützpunkt. Während ihr tot seid, könnt ihr verschiedene Teammitglieder anklicken und beim Kämpfen beobachten. In PvP-Kämpfen sind 17 Sekunden eine kleine Ewigkeit; erinnert euch also daran, wie ihr euch gefühlt habt, als ihr so lange gewartet habt und vergesst nicht, was in so kurzer Zeit alles passieren kann. In einem GvG-Kampf kann der Verlust eines Teamkameraden 17 Sekunden lang den Tod anderer Spieler oder einen vollständigen Rückzug bedeuten. In Bündniskämpfen ist der Einfluss auf das endgültige Resultat abgeschwächt, es sei denn, das gegnerische Team macht großen Druck und gibt eurem Team keine Gelegenheit, Punkte zu erobern.

Übt das Spielen bei offener Missionskarte (drückt “U” oder öffnet sie über das Menü). Sie zeigt die verschiedenen Schreine und Kontrollpunkte an und auch, welches Team einen bestimmten Punkt einnimmt. Ihr könnt die Größe der Karte beliebig ändern und mit dem Mausrad heran- oder wegzoomen. Gewöhnt euch daran, sie offen zu haben, denn im GvG zeigt die Missionskarte an, welches Team die Flaggenstange kontrolliert. In Bündniskämpfen zeigt die Missionskarte den Verlauf des Kampfes an und die Punkte ändern ihre Farbe, je nachdem, wer sie gerade einnimmt. Wenn ihr euch verlauft, macht euch zu einem neutralen Schrein auf. Wahrscheinlich stolpert ihr unterwegs in einen Kampf und könnt eventuell dabei helfen, das Gleichgewicht zugunsten von eurem Team zu beeinflussen und das Gebiet zu erobern.
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Unter Umständen werdet ihr von euren Teamkameraden getrennt, vor allem, wenn euer Team keinen Voicechat benutzt. Falls das passiert, klickt einfach den Namen eines Teammitglieds doppelt an, und euer Charakter läuft zu ihm hin. Ein einfacher Klick auf den Namen markiert die Position des Teammitglieds auf eurem Kompass, ohne automatisches Laufen zu aktivieren.

Wenn der Name eines Teamkameraden grau anstatt weiß angezeigt wird, bedeutet das, dass ihr euch außerhalb der Kompassreichweite befindet. Bittet den Spieler, einen Ping auf dem Kompass auszulösen, der eine rot leuchtende Markierung anzeigt, auf die ihr zulaufen könnt. Die ungefähre Reichweite von Teamkameraden zu kennen kann in GvG-Kämpfen praktisch sein, wenn ihr gruppenweite Fertigkeiten wie etwa Gruppe heilen verwenden wollt, die alle Charaktere in Reichweite (also alle weiß angezeigten Namen) betreffen. Wenn ein Name auf der Gruppenliste grau angezeigt wird, bedeutet das, dass eure Distanzfertigkeiten keinen Einfluss auf diesen Charakter haben. Weitere Fertigkeiten, die in diese Kategorie fallen, umfassen Licht der Erlösung, Aegis und Orden der Schmerzen.

Besondere Erwägungen

Ähnlich wie in Fort Eschenwald haben Spieler mit einem Siegel der Wiederbelebung in Bündniskämpfen keine besonderen Vorteile. Wenn ihr ein Siegel der Wiederbelebung erst einmal benutzt habt, verschwindet es für die gesamte Dauer des Matches, da es keinen Moralschub gibt, der es unter normalen Umständen wieder aufladen würde. Anstatt einen Fertigkeitenplatz dafür zu vergeuden, rüstet lieber stattdessen eine andere Fertigkeit aus. So genannte “hard rezzes” ("harte Wiederbeleber”, also alles, was kein Siegel der Wiederbelebung ist) sind wegen der schnellen Wiederbelebung nur begrenzt nützlich, verwendet den achten Fertigkeitenplatz also für eine Fertigkeit eurer Wahl.

Alle Fertigkeiten und Zauber, die auf einen Bereich oder mehrere Verbündete gleichzeitig wirken, sind in Bündniskämpfen extrem wirksam. Im Vergleich mit allen anderen PvP-Formen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr große feindliche und verbündete Gruppen findet, wesentlich höher, genauso wie die potenzielle Größe von Gruppen. Es kommt zwar selten vor, aber manchmal findet ihr sogar alle zwölf Gegner an einem einzigen Fleck. Wenn ihr dem noch ein paar NSCs hinzufügt, steht ihr einem riesigen feindlichen Haufen gegenüber. Deshalb sind Fertigkeiten wie Meteorschauer in Bündniskämpfen so beliebt. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Spieler sie ausrüsten sollte. Die meisten Bündniskämpfe wechseln zwischen mehreren Fronten mit sich aufteilenden Teams und Charakteren, die sterben. Die durchschnittliche Gruppengröße variiert oft zwischen drei bis sechs Spielern; kleinere WB-Fähigkeiten, wie etwa der Sensenradius des Derwisch, funktionieren also ziemlich gut. Selbst in größeren Gruppen erlangen Derwische schnell die bestmögliche Effizienz, da ihre Sensen bis zu drei Gegner gleichzeitig treffen. Ein aufmerksamer Spieler mit einem Derwisch kann unachtsamen Feinden riesigen Schaden zufügen.

Zieht in Bündniskämpfen auch andere WB-Fähigkeiten in Betracht. Viele Teams verstärken ihre Bewegungsgeschwindigkeit etwa mit “Angriff!” und “Zieht Euch zurück!”, um sich von einem nicht besetzen Punkt zum nächsten zu bewegen und sie schnell zu erobern. Massenverhexungen können auch sehr wirkungsvoll sein. Wassermagie führt Snaring an großen Gruppen durch und Flüche wie Leiden können an ganzen Feindestrauben zu flächendeckender Lebenspunktdegeneration führen. Fallen stellende Waldläufer können ebenfalls mit WB-Fertigkeiten große Wirkung erreichen, da ein fließendes Schlachtfeld dafür sorgt, dass die Mehrzahl ihrer Fallen ausgelöst werden. Sie können Fallen auch vom Hauptkampfgetümmel entfernt stellen – das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sie unterbrochen werden.

Wegen der regelmäßigen und zahlreichen Tode sind Bündniskämpfe die ideale Umgebung für Nekromanten. Seelensammlung erzeugt ständige Energie, mit der Nekromanten-Builds mit hohen Kosten, vor allem Dienermeister, angetrieben werden können. Andere Nekros wählen Seelensammlung normalerweise aus, um teure Verhexungen zu betreiben und ihre Gegner dafür zu bestrafen, dass sie gemeinsam unterwegs sind.

In der Defensive bieten Bündniskämpfe ein reichhaltiges Klima für vielfältige Taktiken. Ritualisten nutzen defensive Geister aus, Paragone haben eine ertragreiche Energiebatterie, derer sie sich mitten im Schlachtgewühl bedienen, und Elementarmagiern steht jede Menge Platz für Abwehren zur Verfügung. Mönche kommen in allen möglichen Variationen, aber jene, die Meister im Überleben sind, kommen einem Team am meisten zugute, da sie sich hervorragend als Ziele eignen, die den Feind beschäftigen. Mönche sind häufig die ersten Charaktere, die angegriffen werden; deshalb sollte jeder Spieler, der einen Mönch spielt, mit einem Plan zur Selbstverteidigung in die Schlacht ziehen.

Einmalige Schrein-Verstärker

In Bündniskämpfen gewährt die Kontrolle über bestimmte Schreine Verstärker, wie etwa Nahkampfabwehr, Kampfruf, Elite-NSC und Wiederbelebungskugel. Sprecht, nachdem ihr die Kontrolle über einen Schrein übernommen habt, mit dem Elite-NSC, um ihm den Befehl zum Folgen zu geben. Der Ablauf ist so ähnlich wie bei einem GvG-Match, bei dem ihr mit dem Gildendieb sprechen müsst, damit er euch zum feindlichen Stützpunkt folgt und das Tor öffnet. Die Nahkampfabwehr- und Kampfruf-Schreine gewähren euch den Bonus allerdings nur, wenn ihr euch in Reichweite des Schreins befindet. Außerdem wird jemand benötigt, der die Wiederbelebungskugel trägt; wenn ihr also einen Nahkampfcharakter spielt, solltet ihr die Kugel nicht aufheben, es sei denn, ihr habt vor, sie sofort wieder fallen zu lassen. Das Wiederbeleben gefallener Teamgefährten mit der Kugel kann das Gleichgewicht manchmal zu euren Gunsten ändern.

Builds

Wie bereits erwähnt ist die Wirksamkeit aller Fertigkeiten oder Zauber mit einem Wirkungsbereich in Bündniskämpfen größer. Seid euch dessen bewusst, wenn ihr einen Build zusammenstellt – entweder für euch selbst oder für ein Viererteam. Selbst, wenn ihr nicht vorhabt, Wirkungsbereich- oder Effektfähigkeiten einzusetzen, solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass ihr ihnen auf dem Schlachtfeld wahrscheinlich begegnen werdet. Etwas einzusetzen, das die feindliche WB-Quelle unterbricht oder zu Boden wirft, würde also helfen. Im nächsten PvP-ABC findet ihr eine Liste von Bündniskampf-Builds und Tipps, wie ihr sie spielen könnt.