The Orphans Of Kukai
The Orphans of Kukai bedienen sich eines einzigartigen Ansatzes, um mit der Guild Wars Welt zu interagieren. Alle 50 Mitglieder der Gilde sind begeisterte Rollenspieler, und bleiben während der ganzen Zeit, die sie spielen, in ihren Rollen. Dadurch sind die Mitglieder nicht nur in der Lage, die Geschichte ihres eigenen Charakters weiterzuentwickeln, sondern auch die mit anderen Charakteren verwobenen Geschichten. Dies hat der Gilde dabei geholfen, eine interessante Geschichte zu entwickeln. OOKs Lehren, die sie gleich mit uns teilen werden, entwickeln sich weiter, während die Gilde wächst und ihre Präsenz in Tyria ausweitet.
Das Volk der Kukai
Kukai war eine ruhmreiche Insel, reich an Kultur und fortschrittlichem Wissen. Ein einsames Juwel, das stolz aus den Meeren aufragte. Seine Bewohner waren geläutert, das Ergebnis ihres großen und uralten Erbes. Ihre Herrscher wurden nach speziellen Kriterien ausgewählt, und kamen niemals aus der Familie des aktuellen Herrschers. Als die neu ausgewählte Herrscherin, Prinzessin Eva di Oceanne, bereit war, den Thron zu besteigen, wurde das Land von einer furchtbaren Seuche heimgesucht. Es war weniger eine physische, als eine geistige Seuche. Jene, die so sehr besorgt um ihr Ansehen und ihren kulturellen Status waren, dass sie vergessen hatten, wie man liebt, wurden anfällig für die Seuche.
Prinzessin Eva, die reinen Herzens war und über für ihr Alter ungewöhnliche Weisheit verfügte, erkannte sehr genau, welche Gefahr ihr Volk für sich selbst darstellte, und sie wusste, welche Verantwortung nun auf ihren Schultern ruhte. Sie versuchte aktiv, den Trend zu Narzissmus und Maßlosigkeit umzukehren. Aber jahrhunderte alte Gewohnheiten waren schwer zu brechen, selbst für die große Herrscherin der Kukai. Schließlich erlag das Volk der Kukai der Seuche, und die Nation verlor sich in inneren Streitigkeiten. Eva hatte keine andere Wahl als von der Insel zu fliehen, da einige verräterische Adelige versuchten, einen Vorteil aus dem Unglück des Landes zu ziehen. Sie schürten im ganzen Land das Feuer des Bürgerkriegs. Kukai implodierte.
Evas Flucht
Man schrieb das Jahr 1070 NE (nach Exodus) des Ascalonischen Kalenders. Es war die Jahreszeit des Phönix, normalerweise eine Zeit der Erneuerung – aber nicht für das seuchengeschüttelte Kukai. Mit Hilfe einiger loyaler Diener, die nicht von der Seuche befallen waren, gelangte Eva heimlich nach Ascalon. Dort war sie sicher vor den bösen Machenschaften von Kukais verbleibenden verlorenen Seelen und der korrupten politischen Elite. Aber sie war alleine und liebeskrank. Alleine in einem Land, dass von den Charr belagert wurde, mit nichts weiterem ausgerüstet als mit Bogen, Pfeilen und ihrer Überlebensausrüstung, suchte sie nach Sinn und Ziel. Zuerst versuchte sie, der lokalen Bevölkerung bei verschiedenen Problemen zu helfen, und gewann dadurch das Vertrauen von Ascalons herrschender Klasse. Aber deren Aufmerksamkeit wurde schnell abgelenkt, als Feuer und Zerstörung vom Himmel herabregneten. Das Große Feuer hatte begonnen.
Eine Gilde aus Waisen (Orphans)
1072 NE, während der Jahreszeit des Kolosses, half Eva Prinz Rurik bei seiner Queste, das von Ascalon zu retten, was übrig geblieben war. Während einer Aufklärungsmission traf Eva zufällig drei ihrer ehemaligen Untertanen, Ophelia Sara, Alicia Kal und Anya Shan. Sie waren ungefähr zur selben Zeit wie Eva von Kukai geflohen, und waren überrascht, dass Kukais Prinzessin am Leben war. Sara und Alica versuchten sie zu überreden, nach Kukai zurückzukehren, um ihren Anspruch erneut geltend zu machen. Aber Eva entschied klugerweise, dass die Zeit dafür noch nicht gekommen und die Gefahr für die von der Seuche Verschonten zu groß sei. Außerdem hielt sie es für eine kluge Idee, Ihre Identität als Prinzessin des Landes zu verbergen. Sie hatte nun ein Ziel, all jenen zu helfen, die von der Seuche, dem Großen Feuer, oder irgendeiner anderen Tragödie betroffen waren. Sie würde all die in Tyria oder ihrem eigenen Schmerz Verlorenen zusammenbringen. In dieser Jahreszeit gründete sie die Orphans of Kukai.
Landhaus Wiloughby
Schnell wurde die Jakbiegung zur Basis für Eva, Chyminy und den Rest der Orphans. Der Ort war nicht nur strategisch bedeutend, er hatte auch einen besonderen Platz in ihren Herzen, da er das Zentrum der Orphan-Gemeinschaft darstellte. Viele Nächte verbrachten die Orphans zusammengedrängt am Lagerfeuer, diskutierten über die Ereignisse des Tages und schmiedeten Pläne für ihre Gilde.
Eines Tages traf Chyminy einen verzweifelt dreinschauenden Yak Hirten. Ihm und seiner Herde ging es nicht gut, und er brauchte Geld für seine Familie. Obwohl er kein reicher Mann war, besaß der Hirte Grund und Boden, und er fragte Chyminy, ob sie nicht etwas davon kaufen wolle. Widerstrebend stimmte Chyminy zu, es sich anzuschauen, und folgte dem Hirten in das waldige und schneebedeckte Vorgebirge. Sie kamen an ein gut verborgenes Landhaus, welches sicher vor der Gewalt in Tyria schien. Das Landhaus war klein aber bezaubernd, sein Strohdach war mit Schnee bedeckt, und ein warmes Licht fiel durch die Bleiglassfenster. Chyminy starrte verzaubert auf das Haus. “Wieviel?” fragte sie leise, um nicht ihre innere Aufgeregtheit zu verraten.
Chyminy zahlte dem Hirten 1000 Goldstücke aus ihren mageren Ersparnissen. Dies waren 200 Goldstücke mehr, als er verlangt hatte, aber sie dachte sich, seine Familie könnte das Geld brauchen. Der Hirte zählte aufgeregt das Gold. Mit einem Lächeln sah er Chyminy an und händigte ihr den Schlüssel aus. “Habt Vergnügen an Wiloughby, junges Fräulein. In ganz Kryta findet ihr kein robusteres und mehr einladendes Landhaus.” Der Hirte verstaute das Gold in seinem Beutel und machte sich auf, seiner Familie die guten Neuigkeiten mitzuteilen.
“Wiloughby, was für ein bezaubernder Name” Sie nahm den Schlüssel und betrat das Haus langsam, um die Magie des Augenblicks zu bewahren. Die Hütte strahlte Wärme aus, und der sanfte Feuerschein des Kamins warf ein warmes Licht. “Das ist perfekt”, dachte Chyminy, “Eva wird sehr erfreut sein”. Sie lächelte vor sich hin.
Am nächsten Tag traf sie Eva. “Ich habe eine Überraschung für dich, meine Freundin!” Sie nahm Eva bei der Hand und zog sie zu der Lichtung, auf der sich Wiloughby befand. Bevor das Landhaus in Sicht kam, drehte sich Chyminy zu Eva um. “Eva, ich weiß, wir sind nicht genug Mitglieder, und wir haben auch nicht das Geld für eine Gildenhalle, aber lass das hier ein Anfang sein.” Chyminy hielt Eva die Augen zu und führte sie auf die Lichtung. Als sie die Hände herunternahm, weiteten sich Evas Augen. “Chyminy, das ist wundervoll!”. Die zwei betraten das haus, und verbrachten einen wunderbaren Abend mit Gelächter, einer guten Mahlzeit, und verzaubernden Geschichten, erzählt im flackernden Licht des Kamins.
Seit diesem schicksalsträchtigen Tag haben Orphans viele frohe Nöchte in Wiloughby verbracht. Und bis heute ist es ein sicherer Zufluchtsort für alle Orphans. Auch wenn eine Gildenhalle erworben wurde, Wiloughby blieb das Herz und die Seele der Gilde, ein ort der Zuflucht, ein Treffpunkt für Fröhlichkeit und Ausgelassenheit.
Spieler-Profile
Lernt einige Mitglieder von OOK kennen.
Name: Eva di Oceanne
Ort: Kukai
Bevorzugter Charakter: Waldläufer/Mesmer. Ich mag es, mehr als eine Aufgabe zu haben. Ich versuche mein Bestes, um Gegner abzulenken, oder ich lege einen Pfeilhagel mit Sperrfeuer. Verbunden mit den Fähigkeiten des Mesmers, den Schaden zu erhöhen, wenn Feinde angreifen, und Zaubersprüche zu verwenden, ergeben sich großartige Kombinationen für viele Situationen.
Name: Chyminy Riquet
Ort: Henna, Ascalon
Bevorzugter Charakter: Waldläufer/Nekromant. Obwohl ich mich lange aus ethischen Gründen gegen den Einsatz von Gift gesträubt habe, konnte ich nicht widerstehen, es gegen anfällige Gegner einzusetzen. Ich verlasse mich auf meine Nekromanten-Fähigkeiten, wenn es in den Nahkampf geht, indem ich Vampir-Berührung einsetze. Pech für meinen Doppelgänger, dass er nicht genauso dachte.
Name: Saeth Cae’thue
Ort: Kyhlo, Ascalon
Bevorzugter Charakter: Elementarmagier/Krieger. Ich konzentriere mich auf Erd- und Feuermagie – mit dieser Kombination verwandle ich mich in einen schwer gepanzerten Tank, der zusätzlich großen Schmerzen verursachen kann, sowohl in Spikes als auch über Zeit. Es kann ein Albtraum sein, mich auszuschalten, also bin ich meistens der erste im Team, der zu Boden geht, oder der Letzte.
Name: Do Sho the Monk
Ort: Eine kleine Insel weit im Osten, jenseits des Ozeans
Bevorzugter Charakter: Mönch/Krieger. Do Sho hat sich auf lang anhaltende Verzauberungen spezialisiert, hauptsächlich Schutzgebete, aber auch ein wenig Heilung. Das eliminieren von Schaden Spikes sowie Schadensverringerung im Allgemeinen sind Do Shos Gebiet. Er verwendet normalerweise Schutzzeichen als Elite-Fertigkeit, welches etwas über 15 Sekunden anhält. Do Sho trägt ein Schwert, aber er verwendet es kaum. Er ist ein Liebhaber (jedenfalls denkt er das), kein Kämpfer.
Name: Lorca ZoSo
Ort: Regentenflusstal
Bevorzugter Charakter: Krieger/Mönch. Kampf aus der Distanz war immer meine erste Wahl, aber ich mag den gradlinigen Ansatz des Kriegers. Ich komme einfach meinen Gegnern nicht gerne so nahe. Normalerweise haben sie Mundgeruch.
Name: Drake Demonborn
Ort: Ascalon
Bevorzugter Charakter: Waldläufer/Mönch. Ich liebe es, meine Feinde aus der Entfernung auszuschalten, möglichst viele auf einmal. Außerdem bin ich mittlerweile sehr gut darin zu erkennen, wenn eine Schlacht nicht gut für uns läuft, also lasse ich mich zurückfallen, um dann meine gefallenen Kameraden wiederzubeleben und den Tag zu retten.
Name: Meade Dail
Ort: Beetletun
Bevorzugter Charakter: Mesmer/Elementarmagier. Ich verursache gerne so viel Schaden wie ich nur kann. Mit dem Mesmer kann ich durch Empathie und Anti-Zauberspruch Fertigkeiten Schaden machen. Mit dem Elementarmagier kann ich großen Elementarschaden machen und den Gegner sehr schnell ausschalten.
Name: Aeg Avani
Ort: Irgendwo unter dem Meer
Bevorzugter Charakter: Waldläufer/Mesmer. Ich verwende Fallen, Unterbrechen, Degeneration und hin und wieder mal Illusion der Waffen. Manchmal verweigere ich meinem Gegner auch einfach Energie. Ich passe mich gern den Bedürfnissen meiner Freunde an. Ich bin seit langer Zeit Waldläufer, und ich mag die Vielseitigkeit des Jobs. Füge dem die Große Effizienz des Mesmers hinzu, und man erhält jemanden mit sehr vielen Möglichkeiten.
Name: Kyle Wreign
Ort: Nordwestlich des Riffs der Stille
Bevorzugter Charakter: Mesmer/Krieger. Ich empfinde eine gewisse morbide Befriedigung, wenn ich mich in die Schlacht stürze, und meine Feinde ihr Ende durch meine illusionären Klingen erleiden. Für den Schaden verlasse ich mich fast ausschließlich auf Illusionsmagie, und Taktik um meinen zerbrechlichen Mesmer am Leben zu halten. Mit der Hilfe eines guten Mönches und etwas Intelligenz meinerseits, kann ich ein grausamer Gegner in der Schlacht sein.
Name: Sara Primara
Ort: Vorgebirge West Ascalon (ein Nomadenstamm)
Bevorzugter Charakter: Krieger/Waldläufer. Ich verwende Waldläuferfertigkeiten, die die Geschwindigkeit erhöhen, um meine Angriffe zu verbessern. Wie mir mein alter Mentor mir beibrachte: Der Blitz kann effektiver sein als der Donner. In Verbindung mit Gift und meinen schnellen Axt Angriffen, entledige ich mich schnell meiner Gegner.





















